Die Kündigungsschutzklage

justizpalast-ratrHat Ihnen Ihr Arbeitgeber gekündigt? Lassen Sie sich anwaltlich beraten und – je nach Empfehlung – vor dem Arbeitsgericht im Rahmen einer Kündigungsschutzklage vertreten. Rechtsanwalt Thomas Reiter prüft, ob die Kündigung wirksam ist, bietet Ihnen Beratung hinsichtlich des weiteren Vorgehens und sagt Ihnen, worauf Sie in dieser Situation achten müssen.

Rechtsanwalt Reiter können Sie persönlich am Kanzleisitz in Sankt Ingbert erreichen, per E-Mail, oder rufen Sie einfach an:

Klage vor dem Arbeitsgericht ist häufig sinnvoll

Wird das Arbeitsverhältnis gekündigt sollte der Arbeitnehmer zügig über die Möglichkeit einer Kündigungsschutzklage nachdenken und sich bei einem Rechtsanwalt informieren.

Gemäß § 4 des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG) muss ein Arbeitnehmer innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung Klage beim Arbeitsgericht auf Feststellung erheben, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist. Wird die Frist nicht eingehalten, gilt die Kündigung gem. § 7 KSchG als von Anfang an rechtswirksam.

Wird die Klage rechtzeitig erhoben, überprüft das Arbeitsgericht die Wirksamkeit der Kündigung. Hier kommt es auf die Einhaltung der geltenden Kündigungsfrist und der Schriftform an, u.U. auf auf eine soziale Rechtfertigung nach § 1 KSchG, auf die Anhörung des Betriebsrats gemäß § 102 BetrVG und weitere Voraussetzungen.

Während das eigentliche Ziel der Kündigungsschutzklage die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses ist, ist es für viele Arbeitnehmer nicht vorstellbar, weiter für den kündigenden Arbeitgeber zu arbeiten. Dies gilt in gleichem Maße für den Arbeitgeber, der die Entscheidung zur Trennung vom Arbeitnehmer durch die Kündigung schon getroffen hatte.

Einigung auf die Zahlung einer Abfindung

Stellt sich – wie häufig – vor dem Arbeitsgericht heraus, dass die geprüfte Kündigung fehlerhaft war, endet das arbeitsgerichtliche Verfahren daher in vielen Fällen nicht durch ein Urteil, sondern einvernehmlich durch einen Vergleich. Statt der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses wird dann die Zahlung eines Vergleichsbetrages als Abfindung vereinbart. In dem Vergleich können dann ggf. auch weitere Ansprüche zwischen den Parteien geregelt werden, z.B. die Herausgabe von Eigentum des Arbeitgebers oder die Erteilung eines Arbeitszeugnisses.

In der ersten Instanz tragen beide Parteien ihre Anwaltskosten selbst. Die Gerichtskosten müssen von der unterliegenden Partei getragen werden. Im Falle einer Verfahrensbeendigung durch Vergleich fallen die Gerichtskosten in der ersten Instanz nicht an. Mehr dazu: Die Prozesskosten beim Arbeitsgericht

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